Was „Where no woman has gone before“ für mich bedeutet

Über meinen Claim: Where no woman has gone before

Eines gleich vorweg: Ich wollte keinen Claim für diesen Blog. Ich habe während meiner Berufstätigkeit so viele sinnentleerte Leitbilder und Claims gesehen, und mich während meiner Selbstständigkeit als Coach durch so viele Positionierungs-Workshops und Coachings gequält, dass ich es leid war, mir darüber schon wieder den Kopf zu zerbrechen.

Trotzdem hab‘ ich jetzt einen. Die liebe Judith Peters hat ein Feuerwerk der Inspiration entzündet und damit Facetten von mir an die Oberfläche geholt, die mir nicht bewusst waren. Also doch ein Claim.

„Where no woman has gone before“ – Meine Geschichte dazu

Laß‘ uns ein bissen in meine Vergangenheit reisen. Ich hatte eine ganz normale Kindheit, wenn man die Tatsache unberücksichtigt lässt, dass ich in einem Familienunternehmen aufgewachsen bin. Mein Lebenslauf ist recht gradlinig und unspektakulär.

Es war ein Erfolgsseminar, das meinem Leben eine neue Richtung gab

Denn ich habe dort etwas ganz Wichtiges erfahren: Ich kann – auch als Frau – alles erreichen! Und als mir in der ersten NLP-Ausbildung gesagt wurde, dass man alles lernen kann, war es um mich geschehen. Ab dem Zeitpunkt habe ich haufenweise Bücher zum Thema Erfolg, Erfüllung, Ziele & Co. gelesen und war auf dem Weg zu mir selbst und meinen – durchaus großen – Zielen.

Frau sitzt lachend am Schreibtisch mit Fingern voller Farbe

Die wenigsten Wissen wie groß meine Ziele tatsächlich sind

Hast du anderen schon mal erzählt, wie großartig dein Tag war? Welche Erfolge du hattest und dass du deinem Ziel immer näher kommst? Die wenigsten tun das. Darüber redet man in der Regel nicht. Ich hab’s probiert und damit nur komische und fragende Blicke geerntet. Irgendwie hat mich niemand richtig verstanden. 😂 Also hab‘ ich es gelassen. Und nachdem ich gebeten wurde, „doch bitte realistisch und auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben“ erst recht.

Aber ich hab‘ mich von all dem nicht wirklich abbringen lassen

Habe mit keinem mehr darüber gesprochen und bin meinen Weg einfach weitergegangen. Was nach außen wie ein relativ normales, wenn auch holpriges Leben aussah, war in Wirklichkeit der Weg zu mir selbst und meinen Zielen. Persönlichkeitsentwicklung pur – Umwege, Stolpersteine und Widerstände inklusive.

Nein, ich hab‘ noch nicht alle Ziele erreicht

Ich habe mir mit meinem Coaching Business einen Traum erfüllt und wir haben aus unserer, anfangs sehr herausfordernden, Beziehung eine glückliche und erfüllte gemacht. Was ich über die Jahre gelernt habe ist, dass man – vor allem zu den großen Zielen – hinwachsen muss. Zu dem Mensch werden muss, der in Gedanken schon die Zielvision lebt. Das kann schon mal viele (und damit meine ich seeeehr viele) Jahre dauern. Das geht selten von heute auf morgen, aber das macht nichts. Ich bin eine „Meisterin des Durchhaltens“.

Zielerreichung ist ein Marathon, kein Sprint

Oft wird das Bild vermittelt, dass man sich nur für ein Ziel entscheiden muss und – Zack!“ – plötzlich ist man dort. Wie von Zauberhand und nach dem Gesetz der Anziehung kommen die Dinge zu einem. Grundsätzlich ist das schon richtig, aber bei den wenigsten funktioniert das so und im schlimmsten Fall geben sie frustriert auf.

Dabei wird es genau an diesem Punkt spannend. Ziele zu erreichen, ist selten ein Spaziergang. Es ist Arbeit, und der Weg dorthin ist gespickt mit Hindernissen und Hürden. Die meisten davon sind allerdings in uns selbst und wir haben es in der Hand, sie zur Seite zu räumen.

Wenn du dranbleibst sind Wunder möglich

Die Gute Nachricht ist: Wenn du dranbleibst und dich auf die Begegnung mit dir selbst und deinen Annahmen und Überzeugungen einlässt, können tatsächlich Wunder geschehen. Dann werden Dinge wahr, die du dir in deinen kühnsten Träumen nicht hättest ausmalen können. Ich spreche aus Erfahrung und möchte dir Mut machen, loszugehen.

In uns steckt ein unglaubliches Potenzial – und es lohnt sich, diesen Schatz zu heben.

Das habe ich nicht nur an mir selbst beobachtet. Mein erstes Erlebnis hatte ich im Familienunternehmen. Die neue Mitarbeiterin kam nach zwölf Jahren Familienpause zu uns ins Unternehmen und ich war zugegebenermaßen etwas skeptisch, als sie vor mir stand.

Der Beweis: Wir können über uns selbst hinauswachsen!

Zu der Zeit hatte ich schon einiges über Kommunikation gelernt. Und da wir uns ein Büro teilten, probierten wir einfach gemeinsam aus, was funktioniert und was nicht. Mit dem Ergebnis, dass wir beide über uns hinauswuchsen. Damit war der Beweis erbracht, dass Veränderung möglich ist, wenn die Lernbereitschaft hoch ist.

Für mich war das ein Schlüsselerlebnis. Ab da war mein Berufsziel klar: Ich werde Coach.

Ja, es ist mehr möglich, als wir glauben!

Davon bin ich zutiefst überzeugt. Ich habe es gesehen und erlebt. Das einzige, was es braucht, ist:

Ein motivierendes Ziel und die Entschlossenheit, es erreichen zu wollen. Mut, um bei sich selbst hinzuschauen, und eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen, um sich von Hindernissen nicht aufhalten zu lassen.

Emanzipation hin oder her, ich glaube, dass wir Frauen noch weit unter unseren Möglichkeiten leben. Daß wir unser Potenzial noch gar nicht ausgeschöpft haben. Daß da noch ganz schön viel Luft nach oben ist.

Kommst du mit? Where no woman has gone before

Ich bin angetreten, um dir zu zeigen, dass es sich lohnt, wieder zu träumen. Dass so viel mehr möglich ist, als du jetzt vielleicht glaubst. Ich wünsche mir, dass du wieder nach den Sternen greifst. Daß du dich auf den Weg machst. Für dich und deine Träume.

Ich wusste lange nicht, wie das geht. Die Geschichten von erfolgreichen Frauen fand ich immer faszinierend und gleichzeitig habe ich mich gefragt, wie ich jemals dort hinkommen soll. Aber wie heißt es so schön: „Der Weg legt sich unter deine Füße, während du ihn gehst.“  Und so kam eins zum anderen. Wenn es bei mir funktioniert, ist es auch für dich möglich.

PS: Was ich bisher noch keinem gezeigt habe

Und wo wir von „nach den Sternen zu greifen“ reden, zeige ich dir etwas, das ich seit 27 Jahren hüte wie einen Augapfel. Ich habe die Seite 1995 aus einer Zeitung gerissen. Seitdem begleitet mich der Spruch von Jil Sander: „Visionen gehören zu meinem Leben, sie sind Zeichen meiner kreativen Kraft“. Vielleicht bist du ja auch bereit, nach den Sternen zu greifen? Ich kenne da einen Weg…

6 Kommentare

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  5. Wow, liebe Marita, dein Claim ist eine Ansage! Da erscheint mir mein (noch unveröffentlichter) Claim geradezu banal und „niedlich“. Er passt zu dir!
    Warum nur denke ich bei jedem deiner Blogartikel mindestens einmal: Genau – das kenne ich!
    Diesmal war es besonders die Passage, in der du schilderst, wie du mit denen Plänen „in die Schranken gewiesen“ wurdest und dann eben nicht mehr darüber gesprochen hast. Genau das kenne ich auch. Als ob wir unsere Pläne ändern würden, nur weil sie unserem Umfeld nicht geheuer sind. Wir lassen sie dann einfach nur nicht mehr daran teilhaben …
    Ich frage mich manchmal, ob ich auch schon mal so gedankenlos reagiert habe, wenn mir jemand seine Pläne, Träume oder Visionen anvertraut hat. Vorstellen kann ich es mir nicht, aber vielleicht ist es mir nur nicht bewusst, und ich habe unwissentlich und ohne Absicht ähnliche Spuren bei meinem Gegenüber hinterlassen? Ich hoffe nicht …
    Liebe Grüße von der Ostsee
    Astrid

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      Marita Eckmann

      Danke für Deinen Kommentar, liebe Astrid. Den Claim habe ich mit Judith entwickelt. Alleine kommt man auf so was nicht. Warum du das bei jedem Blogartikel denkst? Weil wir in Wirklichkeit „Schwestern im Geiste“ sind. Das geht mir bei Deinen Blogbeiträgen auch so 🙂 Ich habe mich viele Jahre gefühlt, als wäre ich inkognito unterwegs und irgendwie ist es doch schade, dass man seine Träume nicht mit anderen teilen kann, oder? Ich frage mich gerade, ob ich auch so gedankenlos reagiert habe. Also unwissentlich. Ich hoffe (!!!) nicht. Aber da ich sowieso immer neugierig auf die Geschichten anderer bin, habe ich wahrscheinlich nachgefragt und mich von der Begeisterung des anderen mitreißen lassen. Und du vermutlich auch.

      Gruß, Marita

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