How to regelmäßiges Einkommen als Selbständige?

Regelmässiges EInkommen als Selbstständige

Als ich begann, mir über diesen Satz Gedanken zu machen, musste ich erst mal tief durchatmen. Gaaaaanz tief. Das ist ein wirklich heißes Thema. Nicht umsonst lungern die meisten von uns noch irgendwie im Angestelltenverhältnis herum. Weil es eben sicher ist. Vermeintlich sicher. Ich meine… was ist heutzutage schon sicher?

Es wird Zeit, dass wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen

Egal in welchem Unternehmen ich tätig war, jedes kam früher oder später mal in eine Krisensituation. Das war mal mehr und mal weniger existenzgefährdend. Selbst vermeintlich solide und sichere Unternehmen können mal in Schieflage geraten. Die Welt wandelt sich einfach zu schnell.

Die gute Nachricht ist: Es entsteht auch viel Neues und Innovatives.
Die Frage ist nur: Bist du offen dafür?

Selbstständigkeit: Laß‘ uns mal genauer hinschauen

Ich will nicht schon wieder mit unserem Familienunternehmen um die Ecke kommen und beginne mal mit meiner Selbstständigkeit als Coach. Als ich startete war mir ziemlich schnell klar, dass das Thema Akquise wichtig werden würde. Ich wollte von meiner Selbstständig leben können.

Und ich wusste auch, dass ich dafür ordentlich trommeln muss, damit die Welt auf mich aufmerksam wird. Dass das schmerzhaft werden würde war mir klar, denn ich habe eine starke introvertierte Seite und Networking war noch nie meins. Im Gegensatz zu meinem Mann, der ganz selbstverständlich Verbindungen mit anderen Menschen knüpft.

Die Chancen und Risiken der Selbstständigkeit

Ich kam schnell zu einem recht realistischen Blick auf das Thema Selbstständigkeit und mir wurde klar, dass der Coaching-Markt ein Nischenmarkt ist. Es ist bei uns einfach noch nicht selbstverständlich, sich einen Coach an die Seite zu holen. Mir war auch bewusst, dass ein Coaching Kunde in der Regel nur für eine bestimmte Zeit kommt. Ich musste also für einen regelmäßigen Zufluss von Kunden sorgen.

Mein Ziel war klar: Passives Einkommen

Ich wollte aus dem „Tausche Zeit gegen Geld“ Kreislauf raus, sonst würde ich mich aufreiben. Man kann nicht acht Stunden täglich, an fünf Tagen in der Woche, coachen und für einen guten Stundensatz musste ich mir erst mal einen ordentlichen Erfahrungsschatz aufbauen. Johannes hatte das ganz gut gelöst, denn seine Tätigkeit als Trainer und Moderator brachte – neben dem Coaching – ein verlässliches Einkommen.

Nachdem ich schon so lange für meine Website gebraucht hatte, war ich nicht mehr bereit, in neue Tools zu investieren um Feebies, Webinare und eine E-Mail Liste aufzubauen. Ich hatte genug. Google Ads brachte mir tolle Kunden, alles war gut.

Was aber, wenn ich als Selbstständige mal nicht arbeiten kann?

Weil ich krank bin? Weil ich auf Seminar bin? Weil die Familie ruft? Weil ich einfach mal eine Pause brauchte? Das waren wichtige Fragen, die mich sehr beschäftigten. Denn im Prinzip steckte ich mit meiner Selbstständigkeit auch im Arbeitsmodell „Tausche Zeit gegen Geld“. Würde ich nicht arbeiten, käme kein Geld in die Kasse. So einfach ist das.

Der Weg aus dem aus dem „Zeit gegen Geld Tausch“

Ein Unternehmer mit Mitarbeitern hat diesen Kreislauf bereits verlassen, das kannte ich aus dem eigenen Unternehmen. Das Unternehmen läuft auch mal ohne Chef. Der einzige Nachteil: In der Regel hat er hohe Investitionen. Auch wenn er keine Produktion hat, so braucht er für seine Mitarbeiter vielleicht ein Büro, Einrichtung, ein Warenlager oder zumindest IT-Equipment.

Der Weg zum regelmäßigen Einkommen als Selbstständige

Über die Jahre habe ich mir viele Möglichkeiten angeschaut, um ein passives Einkommen zu generieren. Allen gemeinsam ist ein dicker Packen Arbeit und die Abhängigkeit von meiner Arbeitskraft. Diese Möglichkeiten halten schon mal Pausen aus, in denen ich nicht arbeite. Trotzdem ist der Arbeitseinsatz immer noch relativ hoch.

Wie könnte eine Lösung aussehen?

Eigentlich ist es ganz einfach, aber die wenigsten kennen diese Möglichkeit: Wir kombinieren das Modell des Unternehmers mit der klassischen Solo-Selbstständigkeit.

Selbstständigkeit ohne Risiko

Das heißt, wir werden zur Unternehmerin mit „Mitarbeitern“ (ich erkläre dir gleich, warum ich das Wort in Anführungszeichen gesetzt habe), allerdings ohne die ganzen Investitionen. Gleichzeitig bleiben wir eine klassische Solo-Selbstständige. Sind also frei in unseren Entscheidungen.

Für mich ist das DIE Lösung schlechthin, um aus dem „Tausche Zeit gegen Geld“ Modell auszusteigen und mir ein dauerhaftes, solides und skalierbares Business aufzubauen. Was ich daran so besonders finde ist, dass ich zwar „Mitarbeiterinnen“ habe, aber jede von ihnen ist eine selbstständige Unternehmerin, die sich wiederum ihr eigenes Unternehmen aufbaut. Jede kann – wenn sie will – Führungskraft und Mentorin werden und anderen auf dem Weg zum erfolgreichen Business unterstützen.

Meine Lösung: Ich baue mir ein Unternehmens-Netzwerk auf

Eigentlich ist es wie ein Mini-Franchise, nur ohne monatliche Gebühr. Das heißt, dass ich mir – gemeinsam mit anderen Selbstständigen – ein Netzwerk aufbaue, von dem alle profitieren. Das ist eine echte Win-Win-Situation für alle. Und das für mich tatsächlich das Besondere: Wir arbeiten zusammen, unterstützen uns und lernen voneinander. Und das, obwohl wir alle fürs gleiche Unternehmen arbeiten und im Prinzip „Konkurrentinnen“ sind.

Mit diesem Modell erreiche ich mehr Menschen, als mir das alleine möglich wäre. Ethisch ist es auch noch und jeder hat dieselbe Verdienstmöglichkeit. Männer und Frauen gleichermaßen.

Wenn ich mir mein Unternehmerinnen Netzwerk aufgebaut habe, bin ich raus aus dem „Tausche Zeit gegen Geld“ Modell. Ich kann zeit- und ortsunabhängig arbeiten und mein zeitlicher Einsatz ist – je nach Ziel, das ich habe – wird mit der Zeit geringer als in der klassischen Solo-Selbstständigkeit. Sollte ich mal nicht arbeiten können, habe ich weiterhin ein regelmäßiges Einkommen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Ich generiere mein Einkommen nicht mehr alleine, sondern verteile es auf viele Beine.
  • Das Business lässt sich ganz geschmeidig in den Alltag integrieren. Egal, ob ich angestellt bin, mit meinen Kindern Zuhause oder selbstständig.
  • Ich werde ausgebildet und habe einen Mentor an der Seite, der mir alles zeigt.
  • Es kann die eigene Selbstständigkeit ganz wunderbar ergänzen.
  • Mein Business – all das, was ich mir aufgebaut habe – ist vererbbar.

Und wo ist der Haken?

Es gibt – meiner Meinung nach – keinen, wenn man dieses Modell tatsächlich verstanden hat. Das Einzige, was es braucht ist: Offenheit für eine innovative Business-Idee und die Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen und in seiner Persönlichkeit zu wachsen.

Ich bin in einem Familienunternehmen aufgewachsen und habe die Chancen und Risiken hautnah miterlebt. Auch in den Unternehmen meiner Schwiegerfamilie. Mein Mann und ich, wir haben beide gegründet. Und weil ich all diese vielen Facetten der Selbstständigkeit kenne, bin ich nach wie vor sehr begeistert und überzeugt von diesem wunderbaren Konzept. Denn ich finde, es ist wie für uns Frauen gemacht. Warum das so ist, darüber erzähle ich hier.

4 Kommentare

  1. Pingback: 2. Standbein

  2. Pingback: Mein Weg zur Networkerin

  3. Pingback: Monatsrückblick März 2022

  4. Pingback: Network Marketing

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.