Mein Blog, mein Leben, meine Gedanken

Marita Eckmann: Mein Blog, mein Leben, meine Gedanken

Jetzt blogge ich also tatsächlich wieder. Nie im Leben wäre ich auf diese Idee gekommen, denn ich hatte sie tief in mir vergraben. Weggeschlossen. Obwohl ich Bloggen schon immer toll fand, und ich auch ein paar „Probeläufe“ hinter mir habe. Aber davon später mehr.

Diesen Blog wollte ich mit einem besonderen ersten Beitrag starten. Aber wie das so ist, wenn man etwas „Besonderes“ machen möchte: Es funktioniert nicht. Vielleicht kennst du das auch. Ich hab‘ diesen Beitrag -zigmal angefangen und wieder verworfen. Und am Ende beschlossen, einfach mal loszulegen. Und damit bin ich auch schon beim Ziel dieses Blogs: Ich werde meine Gedanken mit dir teilen. Werde über das schreiben, was mich bewegt, begeistert und inspiriert. Und vermutlich wirst du dabei auch ein bisschen aus meinem Leben erfahren. 😉

Hallo, hier bin ich! Wie alles begann…

Die Blogs dieser Welt haben mein Leben gerettet. Na ja, fast. Als ich mit meinem Mann 2001 nach München kam, wurde unser Neustart gleich von diversen Krisen begleitet und das sollte auch ein paar Jahre so bleiben.

Es waren die vielen kreativen Blogs, die mich in diesen schwierigen Jahren davor bewahrten, völlig verrückt zu werden 😉. Wir waren alleine in München, die Arbeitssituation war schwierig und die private auch. Da kam die bunte, kreative Mischung aus dem Netz gerade recht. Gleichzeitig wollte ich auch herausfinden, welche Wirkung Kreativität auf die Psyche hat. Schließlich würde ich Coach werden und da war jede Erfahrung eine nützliche.

Mein erster Blog: Kreative Papiergeschichten

Tatsächlich bin ich ein bisschen verrückt, denn alles was ich noch nicht kann, zieht mich magisch an. Und so entstand mein erster Blog: „Kreative Papiergeschichten“. Aus all den Inspirationen aus dem Netz baute ich eine bunte Mischung aus Kreativität auf und mit Papier – gepaart mit all meinen Erkenntnissen.

Blog Kreative Papiergeschichten - Header bei Blogger

Blog Kreative Papiergeschichten – Header bei Blogger

Aus Spaß wurde Ernst: Bloggen für die Website

Fürs Bloggen „als Hobby“ hatte ich bald keine Zeit mehr. Ich machte mich Selbstständig und auf eine ordentliche Website gehört schließlich ein Blog. So will Google das. Also widmete mich von da an „ernsthaften“ Themen. Allerdings war die Schreiberei für die Webseite eine echte Herausforderung und meine Freude am Schreiben ging leider unterwegs verloren.

Meine Coaching Website für Junioren in Familienunternehmen

Meine Coaching Website für Junioren in Familienunternehmen

Wie ich auf die Idee kam, doch wieder zu Bloggen

Wie wichtig Schreiben für mich ist, wurde mir erst bewusst als ich – eher zufällig – im Dezember den Jahresrückblog von Judith Peters entdeckte. Von einem Tag auf dem anderen war die Freude am Schreiben wieder da und der mitgelieferte Schreibflow veränderte mein Leben. Ja wirklich! Ich stehe immer noch da und beobachte mich: Staunend was sich in der kurzen Zeit verändert hat und neugierig, was noch alles passieren wird. Mein Insta-Account hat neuen Schwung bekommen –  warum also nicht wieder Bloggen?

Mein Motto: Einfach mal anfangen, könnte ja gut werden

Normalerweise bin ich kein Mensch für halbe Sachen. Was ich tue, mache ich in der Regel richtig und möglichst professionell. Oder gar nicht. Aber man darf auch mal mutig sein. Den Perfektionismus in die Ecke stellen und Anfangen. Und genau das tue ich jetzt. Wohin das führen wird? Keine Ahnung, ich lege einfach mal los.

Schreiben gehört zu meinem Leben wie die Butter aufs Brot

Übrigens schreibe ich für mein Leben gern. Schon immer. Als Teenager waren es glühende (Liebes) Briefe, die ich durch die halbe Republik schickte. In der Firma meiner Eltern bewegte mich die Frage, wie man Geschäftsbriefe schreibt, die der Empfänger gerne liest und am Ende wurde ich zur leidenschaftlichen Tagebuchschreiberin. Und die bin ich bis heute.

Achtung! Es wird wild und bunt werden.

Ich gehöre zu den sogenannten Scannerpersönlichkeiten. Ich weiß nicht, ob dir das etwas sagt, der Begriff kommt von Barbara Sher und beschreibt vielinteressierte Menschen. Für die gibt es (fast) kein Thema, das sie nicht spannend finden könnten. Und da sie in der Regel autodidaktisch unterwegs sind, ist es ein leichtes, sich in unterschiedlichsten Themen einzuarbeiten. Das beschreibt mich ziemlich gut und ich kann dir jetzt schon versprechen: Es wird hier nicht langweilig werden. 😂

Der rote Faden in meinem Leben: Persönlichkeitsentwicklung

Bei aller Vielfalt dreht sich in meinem Leben doch alles mehr oder weniger um die persönliche Entwicklung. Um Ziele, Träume und Visionen, und um die Befreiung von hinderlichen Mustern und Blockaden, die uns auf dem Weg dorthin begegnen. Ich habe – nicht nur bei mir selbst – beobachtet, dass das ganz automatisch zu neuen (Handlungs) Freiheit führt und das Leben nachhaltig verändern kann.

Wie ich auf das Ding mit der Persönlichkeitsentwicklung gekommen bin?

Durch Krisen, und davon gab es einige in meinem Leben. Ganz ehrlich, ich finde Krisen besch*** Vor allem wenn man mitten drin steckt. Kein Mensch braucht das! Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass sie regelrechte Wachstumsbeschleuniger sein können. Wer das mal erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

An jeder Krise, jeder Herausforderung, jeder Schwierigkeit, bin ich unglaublich gewachsen. Ich habe in mir schlummernde Fähigkeiten entdeckt, neuen Mut entwickelt und innere Stärke gewonnen. Aus Krisen ist in meinem Leben auch viel Gutes entstanden und deshalb versuche ich, Herausforderungen mit Schwung zu nehmen und über mich selbst hinauszuwachsen. Nach dem Motto „Augen auf und durch“. Und wer Lust hat, den lade ich ganz herzlich ein, auch zu wachsen: „Only the sky is the limit!“

Wenn du bis hierher gelesen hast, sage ich erst mal 🙏 Danke. Ich freue mich, dass Du Dir die Zeit genommen hast und bin mindestens genau so gespannt wie Du, wie es weitergeht.

1 Kommentare

  1. Pingback: Warum ich mich von meiner Schreibblockade nicht aufhalten lasse

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