Mit der Beendigung meines Jobs Ende April habe ich eine Eintrittskarte ins Abenteuerland bekommen. 😉 Ich bin zwar schon ziemlich lange auf dieser verrückten Persönlichkeits-Entwicklungs-Reise, aber seit Mai führt der Weg in eine neue Tiefe. Was ich damit meine, ist nur schwer in Worte zu fassen. Es geht um die Verbindung zu mir selbst. Zu meinen Gefühlen, meiner Intuition. Dem Teil in mir, der so viel mehr weiß als mein Verstand. Die meisten von uns – ich ein geschlossen – denken ihre Gefühle, aber wir fühlen nicht. Gefühle sind aber immens wichtig, denn sie sind unser ganz persönliches inneres Navigationssystem.

Inzwischen ist mir auch klar, warum wir so viel Mühe haben mit Zielsetzung, Visionboard & Co. Wenn das lediglich Bilder in unserem Kopf sind, die wir nicht fühlen, dürfen wir uns nicht wundern, dass wir nicht ankommen. Die wirklichen Wünsche, kommen aus unserem Herzen und können meilenweit von dem entfernt sein, was unser Kopf denkt. Wie das mit dem Fühlen und der Intuition geht, verstehe ich immer besser. Im ersten Halbjahr kam viel Neues in mein Leben und ich finde es wunderbar.

Es ist Juli und ich sitze gerade in der supergemütlichen Ferienwohnung in Büsum (Silke, falls Du hier mitliest, wir genießen die Zeit hier sehr). Dort, wo wir im Januar ins neue Jahr gestartet sind. Was für ein wunderbarer „Zufall“. Da ich meine Notizbücher nicht auch noch 🙄 ins Auto packen wollte, habe ich sie schon im Juni durchstöbert, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen. Ich bin immer wieder überrascht, was ich darin alles finde. Das ist die pure Inspiration und ich kann gar nicht anders, als ein paar der gesammelten Sprüche mit in diesen Blogartikel zu integrieren. Tatsächlich sind die Ideen, die ich zu Jahresbeginn hatte, dabei, sich zu entfalten. Die Innenseite des ersten Notizbuches bringt die ersten sechs Monate ganz gut auf den Punkt:

Ein entspannter Start ins Jahr

Mein erstes Buch in diesem Jahr war von Bodo Janssen: „In der Mitte der Mensch: Sinnerfüllt leben und arbeiten – mit der Klarheit und Kraft benediktinischer Lebenskunst„. Ich hatte mir daraus viel ins Notizbuch geschrieben, unter anderem diesen wunderbaren Gedanken:

„Wenn ich mich regelmäßig in der Stille auf den inneren Weg begebe, meinem selbst immer näherkomme und mich dadurch der äußeren Welt, ihren Ansprüche, Anforderungen und Meinungen entziehe, hat sie auch immer weniger Macht über mich und mein Befinden. In der Stille gelange ich auf den Grund meiner Seele. Und dort gibt es einen Ort, der für die äußere Welt verschlossen ist, an dem ich frei von den Erwartungen anderer, heil und ganz, ursprünglich und authentisch, rein und klar bin. An diesem Ort wohnt mein Geheimnis, dort bin ich daheim, hier sprudelt meine Lebensquelle. Wenn ich aus dieser Quelle trinke, bin ich unverletzlich. In der Stille geht es darum, die Kraft der Gegenwart zu erleben.“ (Bodo Janssen)

Willkommen im Abenteuerland

Wenn man von außen auf mein Leben schaut, gibt es, bis auf die eine oder andere Lebenskrise, keine besonderen Vorkommnisse. Mit meiner unglaublichen Anpassungsfähigkeit habe ich es geschafft, fast alle gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen. Schwierigkeiten und Herausforderungen habe ich versucht mit Schwung zu nehmen und daran zu wachsen. Denn mein Ziel war und ist es, bewusster Mensch zu werden. Das hat den Vorteil, dass man klarer ist, bessere Entscheidungen treffen kann und ganz nebenbei wird das Leben ein bisschen leichter, wenn man Herausforderungen besser managen kann. Bei den vielen Lebenskämpfen ist allerdings etwas ganz Wichtiges auf der Strecke geblieben: Ich selbst und meine innere Wahrheit. Was das genau bedeutet, wird mir zunehmend bewusst. Meine Coach Jenny Niedermüller hat das mal ziemlich gut auf den Punkt gebracht:

Auf dem Weg zu meiner Essenz

Essenz, mein Wort des Jahres, war eine Art Vorbote. Denn in diesem Jahr geht es um eine neue innere Verbindung mit mir selbst. Meinem Kern, meiner Seele, meiner inneren Führung, Intuition, inneren Weisheit, Stimme oder wie du das auch immer nennen magst. Was das allerdings bedeutet, wird mir in den letzten Wochen erst so richtig klar. Wenn ich die kollektiven Erwartungen und Vorstellungen außen vor lasse, und meine Wahrheit zum Ausdruck bringe, dann bekomme ich dafür vermutlich nicht nur Applaus. Aber wie wichtig ist der und um wen oder was geht es hier eigentlich? Im Moment bin ich dabei, mir meinen Autopiloten (= Unterbewusstsein) genauer anzuschauen und zu entrümpeln. Sich auf die dazugehörigen Gefühle einzulassen ist manchmal ein bisschen unbequem, aber alles andere wäre ja langweilig. Das ist ein bisschen wie bei Aschenputtel: „Die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.“ Eine spannende Erkenntnisreise.

Syncronizitäten

Während der letzten Wochen bei meinem Arbeitgeber zündete meine Lebensrakete dann in der dritten Stufe, damit ich ab Juni ins neue Universum geschossen werden konnte. Und tatsächlich fügte sich alles wie von Zauberhand. Eigentlich wollte ich es gemütlich angehen, aber als Johannes die Infos zu seinem Seelenplan hatte, musste ich schleunigst meinen eigenen kennenlernen. Also ließ ich mir von Tina Maria Werner noch im Mai meinen Seelenplan lesen und das veränderte alles. Wirklich alles. Plötzlich machte so vieles, was ich bisher erlebt hatte, Sinn. Ich verstand die Zusammenhänge und die Logik in meinem Leben. Ich verstand meine Verhaltensweisen und warum ich mich immer „anders“ gefühlt hatte. Mir ging ein Licht nach dem anderen auf.

Dann ging alles ganz schnell. Innerhalb von zwei Wochen war klar, dass ich an einem ihrer Workshops teilnehmen würde. Kurz darauf öffnete sich gleich noch die nächste Türe: Ich lernte MFL Morphisches Feld Lesen kennen. Ende Juli werde ich, seit langem einmal wieder, gemeinsam mit Johannes und einer lieben Freundin, an einem Workshop teilnehmen. Ich bin sehr gespannt, was sich dadurch verändern wird.

Was Spiritualität, Tina Turner und ein erwachtes Gehirn miteinander zu tun haben

Ich mache meine Spiritualität öffentlich

Ich bin ein zutiefst spiritueller Mensch, aber ich rede normalerweise nicht darüber. Denn bei vielen löst schon alleine der Begriff Irritationen aus. Dabei bin ich auch an der Stelle ziemlich hemdsärmlig unterwegs. Ich hab‘ zwar den Kopf oft im Universum, stehe aber recht gut mit beiden Beinen auf der Erde. Meine Wahrheit zu leben heißt auch, mit meiner Spiritualität offen umzugehen. Sie ist eine so wichtige Säule in meinem Leben, dass ich sogar Johannes vor unserer Heirat einer kleinen „Prüfung“ unterzog. Und vielleicht ist das sogar die größte Veränderung im ersten Halbjahr: Dass die Spiritualität wieder zu einer zentralen Säule in meinem Leben wurde.

Gefunden: Mein Warum

Ich wollte Klarheit über mein WARUM haben und ich hab‘ sie bekommen. Die Breakthrough Session bei Bianca Fritz war sehr bewegend. Im Gespräch mit ihr bin ich nochmal durch mein gesamtes Berufsleben gegangen, während sie immer wieder die richtigen Fragen stellte. Das WARUM selbst war gar nicht so überraschend, man lebt es ja sowieso. Aber es ist nochmal was ganz anderes, wenn ein anderer Mensch das erkennt und in einen Satz packt. Zu wissen, warum ich tue, was ich tue, hat mich innerlich ruhig werden lassen. Die Suche hatte ab dem Tag endlich ein Ende.

Ellasnotizbuch, Zeichnen & Journaling

Voller Elan habe ich Anfang des Jahres meine Skizzenbücher aus dem Regal geholt und dafür den Instagram Account @ellasnotizbuch eröffnet. Ich wollte mich dem Urban Sketching und dem Porträtzeichnen widmen. Beides Themen, denen ich bisher ein bisschen ausgewichen bin. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es mich zu viel Zeit kostet und wichtige Dinge liegen bleiben. Kreativität drückt sich bei mir auch im Schreiben aus. Entweder schreibe ich, oder ich zeichne. Da beim Schreiben mehr innere Klärung stattfindet, habe ich die Farben schweren Herzens wieder in der Schublade verstaut. Nicht für immer, aber für den Moment.

Journaling ist weiterhin eine wichtige Konstante in meinem Alltag. Manchmal ist es durchs intuitive Schreiben ein bisschen in den Hintergrund getreten, aber die wichtigsten Erkenntnisse und Ereignisse sammle ich weiterhin im Notizbuch. Als ich die Bücher für den Halbjahresrückblick durchblätterte, fand ich unglaublich viel Inspiration darin und der eine oder andere Spruch wirst du auf Instagram lesen können.

Neue Website, Pinterest & Instagram

Im Mai ging endlich die neue Website live. Das Divi Theme war tatsächlich eine kleine Hürde, von der ich nicht dachte, dass sie mich so lange aufhalten würde. Irgendwann wurde ich ungeduldig und dann ging es Schlag auf Schlag. Ich steh‘ ja nicht so auf Perfektionismus und nachdem der letzte Design- und Technikcheck gemacht war, ging sie einfach raus in die Welt.

Pinterest hat mich zeitlich komplett überfordert. Ich kann mich ja im Erstellen von Canva-Designs verlieren 😜 und es hat mich einfach zu viel wertvolle Zeit gekostet. Wenn ich etwas mache, dann richtig oder gar nicht. In dem Fall habe ich mich für „gar nicht“ entschieden. Zumindest für den Moment.

Die Hassliebe zu Insta ist zwar überwunden, aber ich habe es einfach nicht so im Fokus, wie man es vielleicht haben sollte. Der Blog hat Priorität und deshalb habe ich mich entschieden, Instagrambeiträge weiterhin nicht zu planen. Ich habe einfach zu viele Ideen und auf Later herrscht dann irgendwann ein wildes Chaos. Deshalb kommt auf Instagram das, was gerade los ist, ohne jeglichen Marketingfokus. Das Design wird wieder etwas schlichter, denn ich verliere mich auch hier gerne in der Erstellung der Canvadesigns und die entspannende Kreativität wird dann zum frustrierenden Zeitfresser.

Das Thema Newsletter wollte ich schon lange umgesetzt haben, aber ich lerne auch hier, dass es für alles einen passenden Zeitpunkt gibt. Ich habe keine Lust mehr, dem zu folgen, was „man“ tun sollte und müsste. Wenn das Marketing nur noch zu einer abzuarbeitenden Liste wird, geht auch hier etwas ganz Wichtiges verloren: Ich selbst. Deshalb parke ich meine Ideen, konzentriere mich auf die Veränderungen im Innen, aufs Bloggen und freue mich, wenn die Energie für das Technikgedöns da ist. Vermutlich wird das frühestens im Herbst sein.

Davon wurde ich im 1. Halbjahr überrascht

Ich bin immer noch völlig überrascht von dem neuen Weg, der seit Mai mehr und mehr sichtbar wird. Bereits mit der Kündigung meiner Teilzeitstelle im November letzten Jahres begann ein innerer Veränderungsprozess und dann kam eins zum anderen. Ich weiß schon lange, dass es, neben meiner Aufgabe als Mentorin, ein weiteres Tätigkeitsfeld für mich geben wird. Was das genau sein wird, weiß ich noch nicht, es bleibt also noch ein bisschen spannend. Auch für mich. Im Moment lasse ich mich auf die erkenntnisreichen inneren Prozesse ein, durch die ich geführt werde. Es ist eine Reise zu meiner Essenz und zu meiner intuitiven Kraft. Ich freue mich unglaublich darauf, die Antworten auf meine vielen Fragen aus mir selbst zu bekommen. Ich halte unser Mindset für das wichtigste Kapital in unserem Leben, aber im aktiven Kontakt mit seiner Intuition zu sein, ist sicher nochmal eine ganz andere Nummer.

Bücher, die mich besonders beeindruckt haben

Meine Anziehungskraft für Bücher ist ungebrochen. Ich habe in den ersten sechs Monaten so viele interessante Bücher – und damit auch Themen und Perspektiven – kennengelernt, dass ich dazu einen ganzen Blogartikel schreiben könnte. Deshalb gibt es jetzt eine Bücherliste für 2022 und ich werde in Kürze meine 2023 gelesenen Bücher in einem Blogartikel zusammenfassen. Hier die Top 5 meiner Lieblingsbücher vor:

  • Ganz vorne kommt gleich das erste Buch des Jahres: „In der Mitte der Mensch: Sinnerfüllt leben und arbeiten – mit der Klarheit und Kraft benediktinischer Lebenskunst“* von Bodo Janssen. Ich finde ihn als Unternehmer unglaublich inspirierend und möchte schon lange mal einen Blogbeitrag darüber schreiben, warum ich ihn bewundere.
  • Das Buch von Angelique Kerber „Eine Frage des Willens: Mein Weg nach oben“* hat mich sehr beeindruckt. Sie schreibt nicht nur über ihre Erfolge, sondern auch über ihre inneren Kämpfe und die Downs, die sie immer wieder quälen. Der Satz „Träume gibt man nicht auf, man kämpft um sie“ habe ich aus ihrem Buch.
  • Das Buch „Stay away from Gretchen: Eine unmögliche Liebe“* war endlich mal wieder ein Roman und dazu noch einer, den ich nicht weglegen konnte. Ich bin intensiv eingetaucht in das Geschehen des zweiten Weltkrieges und die Zeit danach. Obwohl ich die Erzählungen meiner Eltern kenne, habe ich durch das Buch nochmal mehr verstanden, in welcher Welt meine Eltern groß geworden sind und wie die Zeit war, als sie junge Erwachsene waren. Meine Eltern sind beide dabei, wie die Protagonistin des Buches, dement zu werden. Das war sicher mit einer der Gründe, warum mich das Buch so angesprochen hatte. Ich habe im „12 von 12 im März“ ein bisschen darüber berichtet.
  • Das Buch „Sokrates in Sneakern: Von der Kunst, gute Gespräche zu führen“ fand ich unglaublich inspirierend. Obwohl ich in diversen Ausbildungen schon viel zum Thema Fragetechniken gelernt habe, hat mir das Buch nochmal spannende Erklärungen für so manches Phänomen gegeben. Für eine komplette Buchrezension hatte ich keine Lust, aber ich habe im Blogartikel „Gesprächsführung: Von der Kunst, weniger zu reden und mehr zu fragen“ meine wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.
  • Es gibt ein Buch, über das ich hier noch gar nicht gesprochen habe: „Die Wurzeln deines Geistes: erinnere dich“* von Oliver Ribbert. Der Beschreibung nach dachte ich, dass es vielleicht ein Einsteigerbuch für all diejenigen sein könnte, die sich mit Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen wollen. Deshalb war ich von der Tiefe des Inhalts ziemlich überrascht. Wow! Es ist das erste Buch, das beschreibt, wie das mit dem Ego eigentlich funktioniert. Was das ist und wie es in unserem Alltag sichtbar wird. Er erklärt ganz wunderbar, was mit Trigger gemeint ist und warum sie in erster Linie etwas mit uns selbst zu tun haben. Ein tolles Buch, das auf den Punkt bringt, worum es eigentlich geht.

Neuer Umgang mit meinen Gefühlen

Wir alle haben mehr oder weniger Angst vor unseren Gefühlen. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum wir uns mit bestimmten Themen nicht auseinandersetzen. Nicht hinschauen wollen. Wir haben Angst, die Büchse der Pandora zu öffnen und von Gefühlen überschwemmt zu werden. Da bleiben wir doch lieber schön dort, wo es warm und kuschelig ist: in der Komfortzone. Aber das bringt uns nicht weiter und erst recht nicht zu den Gefühlen, die unserem inneren Navigationssystem entspringen.

Während herausfordernder Zeiten hatte ich mir angewöhnt, mich auf die positiven Erlebnisse im Alltag zu fokussieren. Nach den Perlen zu tauchen, um manchmal überhaupt einen Sinn in dem Wahnsinn zu finden, der mich umgab. Die weniger angenehmen Themen, die im Unterbewusstsein schlummern, habe ich im geschützten Rahmen, in Coachings oder Workshops, angeschaut und gelöst.

Was mir erst jetzt bewusst wurde: Diese schwierigen Zeiten sind vorbei. Ich stehe inzwischen mit einer ganz anderen Stabilität im Leben und kann mit Gefühlen viel besser umgehen als früher. Der emotionale Wellengang ist nicht mehr so extrem und ich erkenne viel schneller, worum es geht.

Mir ist erst kürzlich aufgefallen, dass es manchmal reicht, sich mit Bewusstsein darauf einzulassen und die emotionale Welle durchfließen zu lassen. Ich dachte immer, dass es die großen Emotionen sind, die uns verändern. Inzwischen habe ich gelernt, dass es oft die kleinen Bewegungen im Alltag sind, die uns verändern.

Neue Lebensqualität

Es war immer mein Ziel, meine Arbeit so zu gestalten, wie es zu mir und meinem Alltag passt. Die klassischen Arbeitsmodelle haben ich lange genug gelebt, aber richtig gepasst haben sie nie. Außerdem liebe ich es, von Zuhause zu arbeiten. Ich habe kein Problem, am Wochenende oder abends am Schreibtisch zu sitzen. Dafür genieße ich es umso mehr, mir während der Woche kleine Auszeiten zu nehmen. Und da Johannes im gleichen Haus arbeitet, können wir die freie Zeit gemeinsam genießen.

Seit ich für meinen Arbeitgeber nur noch temporär als Freelancerin arbeite, hat sich mein Alltag spürbar entspannt. Der ganze Termindruck, der typisch ist für die Branche, ist weg und nach zwei Monaten Zuhause merke ich, wie das „ich müsste“ und „ich sollte“ endlich leiser wird, ich ruhiger werde und bei mir ankomme. Vor allem kriege ich endlich die Dinge vom Tisch, die schon seit Monaten darauf warten, erledigt zu werden!

Was wird sich Ende des Jahres verändert haben?

Ich gehe davon aus, dass sich in mir viel verändert haben wird. Bei all den Workshops, die in den nächsten Wochen auf mich warten, erwarte ich das sogar. 😉 Ich gehe davon aus, dass sich einige Themen gelöst und ich neue Facetten entdeckt haben werde. Ich freue mich darauf, von mir selbst überrascht werden, mehr Klarheit in mir zu haben und noch mehr bei mir angekommen zu sein. Ich wünsche mir, dass ich noch mehr Vertrauen ins Leben habe und gelassener geworden bin. Mein Ziel ist es, Vertrauen in mein emotionales Navigationssystem zu haben und meiner inneren Führung zu vertrauen. In diesem Sinne freue ich mich sehr auf die zweite Jahreshälfte.

Be strong enough to let go when you must, and patient enough to wait for what you deserve.

Und zu guter letzt noch meine 5 liebsten Blogbeiträge des ersten Halbjahres: