Ich liebe den Jahresrückblick, den BLICK ZURÜCK NACH VORN, wie ich ihn gerne nenne. Aus dem „Sommer der Veränderung“ ist ein Jahr der Veränderung geworden. Auch wenn noch nicht alles sicht- und greifbar ist, das Fundament ist so gut wie fertig und darauf wird im nächsten Jahr viel Neues entstehen. Nichts von dem, was in diesem Jahr passierte, war geplant. Der Weg hat sich sozusagen unter meine Füße gelegt, während ich – während wir, mein Mann und ich, – unterwegs waren. Der Jahresrückblick ist zu einer bunten Mischung, quer durch meinen Lebensgarten, geworden.

Wort des Jahres: Essenz

Ich weiß nicht, wie oft ich den Blogartikel über mein Wort des Jahres gelesen habe. In ihm ist alles enthalten, worum es mir geht. Essenz bedeutet ja „das Wesentliche, Wesen, der Kern“ und tatsächlich drehte sich 2023 alles um mein Innenleben. Um meinen Kern, meine Essenz und die Verbindung mit mir selbst. Ich bin so tief getaucht wie schon lange nicht mehr und dankbar, dass ich begleitet und unterstützt wurde. Das erleichtert den Weg und vermeidet den einen oder anderen Umweg.

Zwischendurch fühlte es sich ein bisschen wie im „Niemandsland“ an. Das Alte, mit all seinen geistigen Konstrukten und Vorstellungen, verliert seine Kraft und vom Neuen gibt es erst mal nur eine leise Ahnung.

Dass mein Herz andere Wünsche und Ideen hat als mein Kopf, war eine interessante Erkenntnis. Für mich bedeutet das, 2024 noch mehr auf meinen inneren Kompass zu hören und dem Leben zu vertrauen. Also WIRKLICH zu vertrauen. Das fühlt sich noch ein bisschen ungewohnt an, aber der Weg wird sich auch 2024 unter meine Füße legen. 😊

Marita Eckmann: Motto für 2023

Mein Motto 2023: Du musst dein Ändern leben

Tatsächlich hat mich das Leben in diesem Jahr von einer Transformation in die nächste geschubst. Als wolle es sagen: „Wenn du deine Ziele erreichen willst, darfst du noch ein bisschen in Bewegung kommen.“ Eigentlich könnte dieser Satz auch ein Lebensmotto sein, denn wenn es eine Konstante in meinem Leben gibt, dann ist das Wandel und Veränderung. Ich habe dieses Jahr so viele Weiterbildungen und Coachings gemacht, dass ich gar nicht mehr die sein kann, die ich zu Beginn des Jahres war. 🥳 Yeah! Genau so wollte ich das. Und ich kann dir jetzt schon sagen, dass das erst der Anfang ist.

Meine wichtigste Erkenntnis

Ich habe lange Zeit versucht, mich an dem zu orientieren, was „man“ macht, „alle“ machen, oder an dem, was man unbedingt tun „muss“ weil… 🙄🙄 … warum auch immer. Die Gründe sind austauschbar. Ich bin durch all diese Versuche so oft auf der Stelle herumgetrampelt, dass ich gar nicht anders konnte, als hinzuschauen. Die Schreibblockaden waren hilfreiche Lehrmeister, denn sie stellten sich immer genau dann in meinen Weg, wenn ich auf dem Holzweg war. 🙈 Wenn ein Thema noch nicht reif war, nicht zu mir passte oder der Zeitpunkt einfach nicht der richtige war. Inzwischen gelingt mir die Interpretation dieser Zeichen immer besser und erspart mir Zeit und Frust. Aber das Thema ist mir natürlich auch in anderen Bereichen begegnet.

Irgendwann gelang es mir, zu beobachten wann, wie und warum ich den Kontakt zu mir verliere und was ich tun kann, um mich wieder mit mir selbst zu verbinden. Denn nur dann kann ich spüren, ob und wann etwas für mich richtig und wichtig ist. Es war ein sehr spannender Lernprozess und das Thema wird mich sicher auch im nächsten Jahr begleiten. Denn 2024 wird es noch mehr darum gehen, mich von alten Vorstellungen und Konzepten zu lösen, um meinen Weg zu gehen.

Monatsrückblick Juni 2023 - Aufbruchsstimmung

Veränderungen im Business

Auch beruflich hat sich in diesem Jahr viel getan. Nicht nur, dass ich seit Mai nicht mehr bei meinem bisherigen Arbeitgeber tätig bin, die Spiritualität hat sich in allen Bereichen einen wichtigen Platz erobert.

Neue Prioritäten

Mein Network Marketing Business sollte eigentlich zum Hauptbusiness werden, aber durch die Kündigung meines Jobs hat sich nicht nur ein neuer Weg eröffnet, auch die Prioritäten haben sich völlig verschoben. Ich erkenne erst jetzt, nach über sechs Monaten, wie tiefgreifend eine solche Veränderung wirkt. Projekte mit hoher Priorität verlieren plötzlich ihre Wichtigkeit, und Nebenschauplätze rutschen in den Hauptfokus. Das hat zeitweise zu einer seltsamen Instabilität geführt, die mir lange nicht bewusst war.

Aber keine Sorge, es war nur halb so schlimm wie es sich vielleicht anhört. Die gute Nachricht ist, dass sichtbar wurde, worum es mir sowieso schon immer geht: Inneres Wachstum, Bewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung.

Spiritualität, Business und ein neues Projekt

Spiritualität – und damit meine ich die alltagstaugliche Variante, die unser Leben unterstützt – gehört schon sehr lange zu meinem Alltag. Und da Spirituelle Lehrer*innen die Angewohneit haben, immer zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben kommen, war es nicht verwunderlich, dass Tina Maria Werner (durch die Empfehlung 🙏🏻 der lieben Christine) in meinem Leben aufgetaucht ist. Mit dem Wissen um meinen Seelenplan verstand ich endlich die Logik hinter den besonders ruckeligen Phasen meines Lebens. Der neue Blickwinkel, den ich dadurch bekam, ließ mich innerlich ruhig werden.

Und dann kam eins zum anderen.

Nach dem ersten Workshop entstanden neue berufliche Ideen. Wie sich diese im Detail ausgestalten werden, ist im Moment noch nicht klar. Deshalb freue ich mich, dass ich seit Herbst von Tina Maria Werner ausgebildet werde. Aus dieser Zusammenarbeit entsteht im Moment ein erstes Projekt. Nach dem Motto „einfach mal machen“ entsteht im Moment das SPIRIT ME MAGAZIN, das im Januar erscheinen wird.

Diese Idee habe ich ad acta gelegt

Durch meinen unternehmerischen Hintergrund und den Erfahrungen im Network Marketing, lag es nache, Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen. Zwischendurch hatte ich sogar die Idee einer Unternehmerinnen-Schule, aber bei beiden Ideen ist die Luft raus. Deshalb unterstütze ich beim Thema Selbstständigkeit im Moment nur im Rahmen des Network Marketing Business.

Network Marketing bleibt mein 2. Standbein

Durch die Veränderungen ist mein Ringana Business etwas auf die Seite gerückt. Das ist für mich völlig in Ordnung, das Konzept ist flexibel genug. Ich habe es diesem Business zu verdanken, dass ich heute die bin, die ich bin. Nach sechs Jahren im Network Marketing, und um viele Erfahrungen reicher, habe ich noch mehr Klarheit und und Ruhe. Ich überlege mir sehr genau, mit wem ich zusammenarbeite und kann geduldig warten bis jemand bereit ist, Partner*in zu werden. Für das regelmäßige Einkommen und mein Team bin ich sehr dankbar.

Die Arbeit mit dem Mentor war eine Sackgasse

Anfang des Jahres hatte ich einen bereits erfolgreichen Partner unseres Unternehmens um Unterstützung gebeten. Leider hat es nicht funktioniert. Denn genau an der Stelle, wo es ruckelig wurde, weil ich mitten in der Blockade landete, war ich damit alleine. Ich fand das nicht besonders lustig und habe deshalb die Zusammenarbeit beendet.

Die Suche nach meinem WARUM hat ein Ende

Egal in welchem Business du unterwegs bist, die Frage nach dem Warum, der inneren Motivation, begegnet einem früher oder später überall. Die Antwort darauf ist nicht nur in der klassischen Selbstständigkeit wichtig, sondern auch im Network Marketing. Ich hatte im Podcast mit Nina mal darüber gesprochen, aber zu einem richtigen Ergebnis kamen wir nicht. Und dann wollte ich es wissen und habe eine Session bei Bianca Fritz gebucht. Am Ende überraschte mich die Einfachheit des Satzes, aber er passt. Wenn ich auf mein Leben schaue, kann ich hören, dass er, wie eine Art Grundmelodie, überall mitschwingt. Ihn zu kennen hat eine große Ruhe in mir ausgelöst. Er ist ja nicht neu, er war mir nur nicht bewusst.

Marita Eckmann: Mein Warum

Das Leben schreibend genießen: Bloggen, Schreiben, Journaling

In diesem Jahr habe ich verstanden, wie wichtig das Schreiben für mein Leben ist. Es gehört dazu wie das tägliche Zähneputzen. Ein Leben ohne ist denkbar, aber für mich unmöglich. Ist es nicht wunderbar, dass es so viele Möglichkeiten gibt, sich schreibend auszudrücken?

Bloggen

Ab Juni wollte ich mir mehr Zeit fürs Bloggen nehmen. Tatsächlich ist mir das nur bedingt gelungen. So richtig in den Schreibflow kam ich erst im Herbst, als die meisten Weiterbildungen hinter mir lagen und die Schreibblockaden überwunden waren.

Das Bloggen hat das Schreiben noch mehr in den Mittelpunkt meines Lebens geschubst. Nicht nur, dass ich meine Gedanken veröffentlicht habe, ich habe auch viel über mich erfahren und neue Erkenntnisse gewonnen. Ich finde es nach wie vor faszinierend, wie sich Themen währendes Schreibens entfalten. Das ist jedes Mal wie ein kleines Wunder.

Der Blogparaden-Herbst ist meine liebste Jahreszeit 🤩

Jeder Blogartikel, den ich dazu geschrieben habe, war eine kleine Entdeckungsreise, die ich sehr genossen habe. Die Blogparade „Warum ich schreibe und blogge“ machte mir bewusst, welchen Stellenwert Schreiben für mich hat und seit ich an der Blogparade „Worüber ich gerne ein Buch schreiben würde“ teilgenommen habe, sitzt mir eine kleine Laus im Pelz, die sich mehr nicht abschütteln lässt. 😂 Jetzt starten wir erst mal mit dem SPIRIT ME MAGAZINE und dann schauen wir, was 2024 alles geschrieben werden will.

Blogthemen: Buchrezensionen, Bücherlisten, Monatsrückblick

In diesem Jahr habe ich tatsächlich meinen 100. Blogartikel geschrieben. Seit Januar 2023 sind 61 Blogartikel entstanden, ähnlich viele wie im letzten Jahr.

Ich liebe Buchrezensionen, allerdings kostet mich das Schreiben unglaublich viel Zeit und Kraft. Denn am Ende eines Buches bleibt in mir oft nur ein Gefühl zurück und daraus lässt sich keine detaillierte Rezension schreiben. Deshalb wird es auch im nächsten Jahr bei Kurzbeschreibungen im Monatsrückblick bleiben.

Der pure Egoismus hat mich übrigens dazu getrieben, alle Bücher, die ich während des Jahres gelesen oder erwähnt habe, in einer Bücherliste zusammenzufassen. Denn ich hatte schlichtweg den Überblick verloren. Und weil ich sowieso gerade dabei war, gibts die Bücherliste auch für 2022.

Ziemlich spannend finde ich übrigens die Rubrik „Throwback…“ im Monatsrückblick. Sie macht mir jeden Monat aufs Neue bewusst, wie sehr sich mein Leben innerhalb von nur zwölf Monaten verändern kann.

Meine 5 liebsten Blogartikel

Der innere Wandel zeigt sich – wie könnte es anders sein – auch beim Schreiben und in den Themen der Blogartikel. Die Spiritualität spielt in meinem Leben schon immer eine zentrale Rolle. Sie unterstützt mich nicht nur beim inneren Wachstum, sondern auch beruflich und im schnöden Alltag. Im Blogartikel „Ist der Schüler bereit, erscheint der Lehrer: Wie die Spiritualität in mein Leben kam“ schreibe ich darüber.

Der Blogbeitrag „Was will ich bewirken als Mensch, Unternehmerin, Mentorin und Coach?“ ist im Rahmen einer Challenge entstanden und ich erinnere mich noch, wie schwer mir das Schreiben fiel. Am Ende habe ich darin alles zusammengefasst worum es mir geht und mit welcher Haltung ich durchs Leben gehe.

Ich kann den Satz „Folge der Freude“ nicht mehr hören. Nicht weil er falsch wäre, das ist er nicht, aber weil viele vergessen, dass auch der Weg der Freude ab und zu etwas ruckelig sein kann. Sein muss, wenn wir wirklich bereit sind innerlich zu wachsen. Folge der Freude bedeutet nicht, dass ich mit einem Dauergrinsen ständig auf einer sonnig geteerten Straße unterwegs bin. Und genau deshalb ist der Blogartikel „Meine Überzeugung: Mache deine Schwächen zu Stärken!“ entstanden.

Keiner will Fehler machen, aber sie gehören einfach dazu, wenn man Neues wagt. Die Einladung zur Blogparade war deshalb eine Steilvorlage, der ich gerne gefolgt bin. Tatsächlich sind die Inhalte erst beim Schreiben entstanden und am Ende war ich über das Ergebnis selbst überrascht. Der Beitrag „Fehler und Scheitern: Einladung zum inneren Wachstum“ ist einer meiner Lieblings-Blogartikel.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir uns selbst im Weg stehen. Dass wir alles möglichst gut, richtig – und vielleicht auch perfekt – vorbereiten wollen und darüber hinaus das Anfangen vergessen. Dass wir uns richtig verstehen: Ich war selbst so unterwegs. Inzwischen bin ich etwas lässiger und kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es ziemlich viel Spaß macht EINFACH MAL ANZUFANGEN. Warum wir ab und zu auf den Perfektionismus pfeifen sollten, darüber schreibe ich im Blogartikel Vergiss den Perfektionismus. Fang‘ einfach an!“

Journaling: Zurück zu den Wurzeln

Die „schreibende Selbstreflexion“ und die kreative Dokumentation meines Alltags hat im Herbst diesen Jahres einen Platz – im Sinne einer eigenen Kategorie – auf dem Blog bekommen. Und der Online Journalingkurs, bei dem ich im September dabei war, hat mir gezeigt, wie ich mich schreibend noch mehr auf meine Gefühle einlassen kann. Mir wurde dadurch auch bewusst, dass ich im Notizbuch eher reflektierend und dokumentierend unterwegs bin. Deshalb experimentiere ich seitdem mit neuen Möglichkeiten.

Monatsrückblick November 2023: Was ich für den November geplant habe

Ich mag dir an dieser Stelle ein ganz wunderbares Buch zum Thema Schreiben empfehlen: „Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt: Wie die Kraft Ihrer Worte zur Lebenskraft wir“ von Barbara Packl-Eberhard (Danke für die Empfehlung, liebe Daniela) Mein erster Gedanke war: „Och nee, nicht noch ein Buch übers Schreiben“. Aber ich bin schon beim Lesen der Leseprobe regelrecht dahingeschmolzen, weil sich ihre Sätze so wunderbar leicht anfühlen. Sie bricht alte Vorstellungen auf und eröffnet neue Möglichkeiten. Den Titel „Federleicht“ darf man an der Stelle wörtlich nehmen und ich mag dir auch gleich einen wunderbaren Gedanken aus ihrem Buch mitgeben:

„Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich meine, dass die Haltungen, die man beim Schreiben entwickeln kann, Haltungen für ein gutes Leben sind. Ehrlichkeit. Neugier. Liebe zu sich selbst. Man kann diese Haltungen üben, man kann sie pflegen. Zum Beispiel, indem man ab und zu ein wenig schreibt.“

Notizbuch-Cover 2023

In diesem Jahr habe ich neun Notizbücher gefüllt und bin den Ottergami im Format DIN B5 treu geblieben. Ich liebe nicht nur das Format, sondern auch das dicke und wunderbar glatte Papier. Gefällt mir jedes Cover? Nein. Die Cover entstehen aus dem Moment heraus und ich bin am Ende nicht immer zufrieden. Aber das spielt keine Rolle. Für die Cover habe ich Fotos von Bildagenturen genutzt, Motive von Postkarten abgezeichnet oder Magazinseiten verwendet. Im Blogbeitrag „How to: Wie meine Notizbuch Cover entstehen“ zeige ich wie sie entstehen.

Notizbuch Cover 2023-1 Jahresrückblick Marita Eckmann
Notizbuch Cover 2023-2 Jahresrückblick Marita Eckmann
Notizbuch Cover 2023-3 Jahresrückblick Marita Eckmann

Kreatives Leben

Entweder ich schreibe, oder ich zeichne. Das war schon immer so. Denn beides ist für mich nicht nur ein kreativer Ausdruck, es hat auch eine meditative Komponente. By the way finde jede Problemlösung, und das Leben an sich, höchst kreativ. 😉

Skizzenbuch-Cover: Für Zeichnen hatte ich ein extra Notizbuch gemacht, das jetzt im Regal steht.

So schnell ich im Frühjahr meine Aquarellfarben aus der Schublade geholt hatte, so fix sind sie dort auch wieder verschwunden. 🙈 Zum Zeichnen brauche ich viel freie Zeit, am liebsten Langeweile, und davon gab es in diesem Jahr nicht besonders viel. Das war auch mit der Grund, warum ich den Instagram Account @ellasnotizbuch pausiert habe. Ob und wann er wieder zum Leben erweckt wird, weiß ich im Moment noch nicht, aber ich werde mich auch 2024 aufs Schreiben und Fotografieren konzentrieren.

Journaling und Sketching im Notizbuch

Website, Social Media, Newsletter

Für den Dezember hatte ich mir den Newsletter vorgenommen – und dann kam alles anders. 😂 Aber ich habe sowieso das Gefühl, dass das Thema noch etwas reifen muss. Vielleicht muss auch ich noch reifen. 😉 Wenn ich eines in diesem Jahr gelernt habe dann, dass es eine sinnfreie Angelegenheit ist, Dinge zu erzwingen. Dass es für alles einen richtigen Zeitpunkt gibt und man, statt sich eins über die Rübe zu hauen weil man ein Thema aufschiebt, einfach mal die Füße still hält und sich währenddessen um das kümmert, wofür Energie und Schaffenskraft da sind.

Ständig im Wandel: Die Website

Als Vielinteressierte und Scannerpersönlichkeit habe ich ständig neue Flausen im Kopf. Ich kann es nicht ändern. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mich mit dem WordPress Theme DIVI angefreundet hatte 🙄, aber am 1. Mai war die neue Website endlich online.

Und jetzt, nach noch nicht einmal einem Jahr, soll sie sich schon wieder ändern? Ist das nicht unprofessionell?

Ja, so könnte man das durchaus sehen. Aber weißt du was? Ich bin in meinem Berufsleben schon viel zu oft bei Dingen geblieben weil „man das so macht“ und ich habe keine Lust mehr darauf. „My Website is my castle“. Betonung auf „MY“. Meins. Es ist meine Seite und es wird Zeit, dass ich das tue, was sich für MICH richtig anfühlt. Was das mit dem Ranking, einem Algorithmus oder sonst was macht, darum kann ich mich immer noch im Nachgang kümmern.

Nach all der intensiven Veränderungsarbeit ist es nur logisch, dass sich das auch im Außen zeigen wird: auf der Website.

Im ersten Schritt werde ich ein bisschen Herumschubsen: Network Marketing ein bisschen auf die Seite und die Mindset-Themen rücken ein bisschen mehr in den Mittelpunkt. Da sind sie sowieso schon, denn mein letzter Blogartikel über Selbstständigkeit/Networkmarketing habe ich im September geschrieben. Was ich mit dem Podcast mache, weiß ich im Moment noch nicht. Fürs erste behält er seinen Platz.

Social Media, WhatsApp & Telegram

Meinem Instagram Account merkt man direkt an, ob ich Zeit habe, oder nicht. 🙈 Seit dem Frühjahr habe ich lediglich neue Blogartikel gepostet und zwischendurch den einen oder anderen Spruch. Wenn ich unterwegs bin, gibt es meist mehr Gelegenheiten für Fotos (ist ja auch spannender, als immer nur meinen Büroalltag zu fotografieren) und die habe ich dann in der Story und dem WhatsApp Status geteilt. Dadurch habe ich während der stürmischen Familienzeiten (weiter unten mehr davon) viel Ermutigung und Unterstützung bekommen. An der Stelle an alle herzlichen Dank! Im Moment entstehen auch für Instagram ein paar Ideen, aber die muss ich erst noch in mir bewegen.

Auf Threads habe ich zwar einen Account, aber im Moment noch keinerlei Plan, wie ich das bespielen soll. Auch LinkedIn behandle ich immer noch sehr stiefmütterlich und auf Facebook bin ich sowieso nur wegen der Kurse. Seit Herbst habe ich einen Telegram Kanal, aber auch hier bin ich viel zu wenig aktiv.

Ich gehe davon aus, dass sich das 2024, wenn die Themen klarer sind, alles neu ordnen und sortieren wird.

Work, learn and travel

So ähnlich heißen die Programme, wenn die Kids nach dem Abi ein Jahr ins Ausland verschwinden. Ich weiß nicht, wie viele Koffer wir in diesem Jahr ein- und wieder ausgepackt haben. Und das, wo ich doch so ungern packe! Aber das gehört der Vergangenheit an, denn ich bin mittlerweile ähnlich routiniert wie Johannes. 🥳 Das Jahr hat mich sehr an die Anfangszeiten unserer Ehe erinnert. Nicht nur, dass wir uns auf der Ausbildung zum systemischen Organisationsstellen kennengelernt haben, wir haben bis 2016 viele Seminare gemeinsam besucht. (Im Herbst 2016 starb unsere spirituelle Lehrerin und damit ging eine sehr intensive Zeit zu Ende.)

Das haben wir auch in diesem Jahr getan, nur intensiver.

Ich wusste gar nicht, dass eine Steigerung möglich ist. 😉 Vieles hat sich erst ergeben, als wir schon unterwegs waren. By the way haben wir damit auch noch unser Umfeld infiziert, so dass wir gemeinsam mit Freunden auf der Persönlichkeitsentwicklungs-Reise sind. Wir haben gelernt aus dem Morphischen Feld zu lesen, haben im History Clearing karmische Altlasten aufgeräumt und bei diversen Aufstellungen Themen geklärt.

Wir sind beide definitiv nicht mehr die, die wir zu Beginn des Jahres waren. Ich feiere das! 🥳 Wir lieben dieses hohe Veränderungstempo, auch wenn wir dafür im Sommer kaum beim Baden waren. Ein ganz kleines bisschen traurig sind wir darüber.

Zuhause arbeiten

Vor einem Jahr hat Johannes mein Büro übernommen. Ich liebe es nach wie vor, in unserer Wohnung zu arbeiten und genieße es, mich mit Johannes zu einer kurzen Kaffee- oder Teepause zu treffen. Mal in unserer Wohnung, mal bei ihm im Büro. Die Fotos habe ich beim Stöbern in meinem Handy entdeckt, sie entstanden in seinem Büro.

Stürmische Familien-Zeiten

Ich war gerade auf der History Clearing Ausbildung, als mein Bruder anrief, um vom Zusammenbruch unseres Vaters zu erzählen. Und da mein Bruder am darauffolgenden Tag seinen wohlverdienten Jahresurlaub antreten wollte, haben wir das Seminar früher verlassen, ich habe in München den Koffer umgepackt, und bin direkt zu meinen Eltern gefahren.

Jetzt war es da. Das Ereignis, auf das mein Bruder und ich schon lange gewartet hatten. Das sichtbar macht, was sich meine Eltern nicht eingestehen wollten: Dass sie Unterstützung brauchen.

Nach einer Woche hat mein Bruder, der näher bei meinen Eltern wohnt als ich, wieder übernommen. Zuerst war ich jeden Monat drei Tage vor Ort, um herauszufinden welche Unterstützung sie brauchen, denn sie haben beide eine dementielle Entwicklung. Nachdem wir uns einen Überblick über die Gesamtsituation verschafft und sich alle an den neuen Alltag gewöhnt hatten, habe ich meine Besuche reduziert. Die Lage ist im Moment entspannt, und solange kein größeres (Haushalts)Unglück passiert, überlassen wir sie sich selbst und dem Sozialdienst, der sie täglich besucht.

Ich habe im Blogartikel „Besuch bei meinen Eltern, den Zeitspringern“ ausführlich darüber berichtet und in den Monatsrückblicken August, September (auch im 12 von 12), Oktober und November.

Was macht die Situation meiner Eltern mit mir?

Ich bin unglaublich dankbar, dass mein Bruder vor Ort ist und sich um all die Alltagsdinge, wie Einkaufen & Co. kümmert. Ich könnte das von München aus nicht leisten. Meinen Eltern wurde jetzt, mit über 80 Jahren, bewusst, dass ihr Leben endlich ist. Die Erkenntnis war schmerzhaft und heilsam zugleich. Es berührt mich sehr, zu sehen, wie eng sie verbunden sind. Wie sehr sie sich brauchen und lieben. Ich habe meine Mutter zum ersten Mal traurig und nachdenklich erlebt. Es ist schön, wie dankbar sie auf ihr Leben zurückblickt und mir erzählt, wie schön sie es fand, gemeinsam mit meinem Vater zu arbeiten (die beiden haben ein Unternehmen gegründet).

Monatsrückblick November: Mein Bruder und ich

Was meine Eltern jetzt genießen ist gemeinsame Zeit, ein Haus, das sie nur noch selten verlassen und Routinen, die wir möglichst nicht unterbrechen, damit sie sich sicher fühlen. Aber ich erlebe auch, welche seltsame Verhaltensweisen ein krankes Gehirn verursacht und wie Themen, die schon immer sichtbar waren, noch deutlicher werden. Ich bin froh, dass es so gut wie keine ungeklärten Themen zwischen mir und meinen Eltern gibt. Dass ich mich, wenn ich dort bin (mehr oder weniger) geduldig auf sie einlassen kann. Denn es ist auch für mich ein Lernweg und der Papierkram, den ich von München aus übernehme, nervt manchmal ganz schön.

Einfach machen! Frau wächst mit ihren Aufgaben

Als meine spirituelle Lehrerin mit der Idee des SPIRIT ME MAGAZIN um die Ecke kam, und wir einfach losgelegt haben, wurde mir bewusst, wie viele Projekte ich in den letzten Jahren „einfach mal so“ angefangen habe. 🥳 Ohne Konzept und ohne viel darüber nachzudenken.

Tatsächlich wurde mir erst mit der Magazin-Idee bewusst, wie oft ich mit dieser Strategie schon erfolgreich war.

Das Ringana Business habe ich völlig unbedarft, unvorbereitet und entspannt begonnen. Ich wusste noch nicht mal, dass ich ein Business starte! Am Ende entstand daraus ein solides zweites Standbein. Beim Podcast mit Nina war das ganz ähnlich. Kaum hatten wir uns kennengelernt, da war schon die erste Folge online. Als die Energie weg war, haben wir einfach aufgehört. Auch der Instagram Account @ellasnotizbuch ist so entstanden. Und weißt du was? Das ist richtig lässig und es macht so viel Freude. Erst recht, wenn man gemeinsam unterwegs ist.

Übrigens habe ich zu diesem Thema einen sehr hörenswerten Podcast entdeckt: „Michael Buschheuer hat mitten in der Flüchtlingskrise 2015 die Seenotrettung Sea Eye aufgebaut. Erfahrung hatte er keine. Aber er hatte das Gefühl, helfen zu können. Buschheuer ist hauptberuflich Leiter eines mittelständischen Betriebs. Er erzählt, wie man etwas schaffen kann, was eigentlich unmöglich zu sein scheint.“ Eine sehr bemerkenswerte und sehr inspirierende Geschichte:

Wer oder was mich 2023 inspiriert hat.

Es gibt so unglaublich viele Menschen, Bücher, Blogs, Newsletter und Websiten, die mich 2023 inspiriert haben, dass ich ein Buch damit füllen könnte. Ein paar möchte ich hier erwähnen:

  • Die Future Mind Kolumne des Zukunftsforschers Matthias Horx hat mich – trotz des Tohuwabohu in der Welt – immer wieder zu einem positiven Bild der Zukunft ermutigt.
  • Die Management Vordenker Förster Kreuz sind seit einer Ewigkeit eine stetige Quelle der Inspiration.
  • Genauso wie das Wirtschaftsmagazin BRANDEINS, das mich regelmäßig zu genüsslichem Querdenken einlädt. Ich kann dir übrigens den Newsletter empfehlen.
  • Ganz besonders überrascht haben mich in diesem Jahr die Bücher von Veit Lindau, über die ich im Monatsrückblick September berichtet habe.
  • Seit diesem Jahr habe ich wieder eine unendlich lange Playlist auf meinem Handy. Es gibt zwei Interpreten, deren Songs mich ganz besonders berühren: SEOM und Mei-Lan.

Danke, dass es dich gibt!

Mit all dem Neuen, das 2023 in mein Leben kam, habe ich viele wunderbare und besondere Menschen kennengelernt – online und offline. Ich bin so dankbar dafür. Ich sage an dieser Stelle DANKE! 🙏 Für wunderbare Herzensverbindungen, Vertrauen, Offenheit, Unterstützung und ganz viel Inspiration. Ohne den einen oder anderen Impuls, wäre ich heute nicht dort, wo ich bin.

2024, ich komme!

Ich habe 2023 intensiv an meinem inneren Fundament gearbeitet und bin deshalb sehr gespannt auf das kommende Jahr. Denn jede innere Veränderung wird früher oder später auch im Außen sichbar. 😊

Ich gehe diesen Weg nicht mehr alleine, sondern mit all jenen, die den Schatz, der in jedem von uns verborgen ist, ebenfalls heben möchten. Die sich selbst besser kennenlernen wollen und es nicht erwarten können, ihr Potenzial zu entfalten. Mit Menschen, die ihre innere Wahrheit leben möchten.

Ich finde das wunderbar und fühle mich – trotz des Tohuwabohu auf der Welt – mehr denn je gerüstet für das kommende Jahr. Ich bin unglaublich gespannt, was sich aus meiner inneren Arbeit – auch beruflich – entwickeln wird.

Noch mehr Jahresrückblicke findest du bei Judith Peters. Hier geht’s zu meinem Jahresrückblick 2022, einem magischen Jahr voller Überraschungen und falls dich auch der Halbjahresrückblick interessiert, zum Abenteuerland geht’s hier entlang.